PÄDAGOGISCHES KONZEPT
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In unseren pädagogischen Alltag fließen die Erkenntnisse von Maria Montessori, Emmi Pikler, Jesper Juul und Gerald Hüther ein.


Allen gemeinsam sind der respektvolle und einfühlsame Umgang mit den Entwicklungsschritten und dem individuellen Tempo der Kinder und das VERTRAUEN in deren Kompetenzen.


Kinder im Alter von 0-3 Jahren benötigen in erster Linie eine entspannte Atmosphäre und eine sichere Bindung zu ihren Bezugspersonen. Wir setzen dies mit kleinen Gruppen und  kontinuierlichen Bezugspersonen um. Die „persönlichen“ Bezugspersonen haben ausreichend Zeit, um vor allem in Pflegesituationen wie wickeln oder essen intensiv mit dem Kind in Beziehung zu sein. Diese sichere Bindung stärkt das Urvertrauen, das Selbstwertgefühl und soziale Fähigkeiten. Die Welt kann mutig, mit Begeisterung und emotional ausgeglichen entdeckt werden. In der je nach Bedarf gestalteten Eingewöhnungsphase wird der Grundstein dafür gelegt.


Betreuer  und Betreuerinnen verstehen sich als  Begleiter und Begleiterinnen der Kinder, die durch ihr Anwesend Sein  Bedürfnisse wahrnehmen,  Entwicklungsschritte erfassen und die vorbereitete Umgebung danach gestalten.


Im Freien Spiel kann jedes Kind selbst wahrnehmen und entscheiden, was es wann, wie oft oder mit wem machen kann und will. Es lernt sich und seine Umgebung durch seine SELBSTTÄTIGKEIT kennen. Jedes Kind kann/darf SPIELEN und  FREI LERNEN!


In unserem offenen Haus stehen den Kindern  vier Innenräume mit unterschiedlichen Beschäftigungsangeboten und der Garten  zur freien Wahl.  Die unterschiedliche Ausstattung der vorhandenen  Räume erlaubt es jedem Kind  vielfältige Sinneserfahrungen zu machen  und  differenzierte Bewegungsmöglichkeiten zu erproben. Das zum Großteil unstrukturierte Material lässt Freiraum für Kreativität und Phantasie. Für die jüngsten Kinder  steht einer der Räume als geschützter Raum  zur Verfügung.


Wir arbeiten geschlechtssensibel. Dies spiegelt sich im Raumkonzept  und der Auswahl der Spielmaterialien wider.  Unser Team besteht aus Männern und Frauen, wir hinterfragen  typische Rollenklischees und reflektieren das eigene (Erziehungs-) Verhalten.


Die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Eltern ist für uns ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Erst durch  das Wohlfühlen aller Beteiligten kann sich ein Kind bei uns sicher und ein Stück zuhause fühlen. Wir führen Einführungs- und Entwicklungsgespräche, und  veranstalten Elternkaffees und Feste.


Darüber hinaus freuen wir uns über die Mithilfe von Eltern bei Renovierungen, Reparaturarbeiten, der Raumgestaltung und bei Veranstaltungen.

Vielfalt, Individualität, Respekt, freies Spiel und geschlechterbewusster Umgang